Verkehr & Mobilität

Die Mobilität ist heute in vielen Bereichen – insbesondere für unsere Wirtschaft – matchentscheidend! Und dies nicht nur in den Städten und Agglomerationen. Auch das Berggebiet braucht eine effiziente, leistungsfähige, flächendeckende und preisgünstige Verkehrserschliessung – sowohl für den öffentlichen Verkehr als auch für den Privatverkehr. Das stärkt unsere Standortattraktivität und die Lebensqualität. Dabei darf die Strasse im Interesse der Bergdörfer nicht zu kurz kommen. Darum ist es mir unbegreiflich,

  • warum die SP und die Linken gegen eine Entschärfung der Verkehrsengpässe zwischen Genf und dem Wallis sind;
  • warum an den Autoverladestationen immer noch ein „Strassenzoll“ wie im Mittelalter erhoben wird und die Autobahnvignette nicht gültig ist.

Dank den C-Parteien wurde der Fonds zur Finanzierung der Nationalstrassen erstellt, so dass auch die Autobahn im Wallis gebaut werden kann. Die C-Parteien haben sich auch für die Schaffung des Bahninfrastrukturfonds eingesetzt, mit dem die Finanzierung des Betriebs, des Unterhalts und des Ausbaus der Bahninfrastruktur längerfristig gesichert ist.

Fakt ist aber auch, dass man immer wieder versucht, die Leistungen in den Randregionen abzubauen. Dagegen wehre ich mich vehement! Ich setze mich ein für:

  • den Ausbau des öffentlichen Verkehrs auch in den Randregionen;
  • den Vollausbau des Lötschbergs, wie dies vom Bund einst versprochen wurde;
  • mehr Langsamverkehr im Interesse des Tourismus;
  • eine Verlagerung der gefährlichen Gütertransporte auf die Schiene – damit der Simplon wieder sicherer wird;
  • die Schaffung eines unbefristeten Fonds zur Finanzierung von Ausbau und Unterhalt der Strasseninfrastruktur analog zum FABI;
  • die Sicherstellung eines leistungsfähigen Strassennetzes für unsere Industrie und KMUs – ohne Erhöhung der leistungsfähigen Schwerverkehrsabgabe;
  • die Vereinfachung der Verfahren bei neuen Bahn-, Seilbahn- und Strassenprojekten, welche der Grundversorgung dienen.