Landwirtschaft

Ob an einem Ringkuhkampf, am Püürumärt, am Widdermarkt, bei der Ziegenschau, an der Schafzeichnung, am Alpfest oder ganz einfach im Stall oder im Keller: immer schätze ich die sympathischen und bereichernden Begegnungen mit unseren Bauern, Schäfern und Geisselern. Wer mich kennt, der weiss, wie sehr mir die Berglandwirtschaft  am Herzen liegt.

Als Nationalrat mache ich mich stetig stark für die Berglandwirtschaft. Als erster habe ich gegen den Wolf gekämpft und mich auch für höhere Direktzahlungen in der Berglandwirtschaft (z.B. Agrarpolitik 2014-2017), für Vernetzungsprojekte und Landschaftsqualitätsprojekte, gegen eine Erhöhung der Abgaben (z.B. CO2-Benzinsteuer), für den Weinbau und eine Verlängerung des Fonds Landschaft Schweiz eingesetzt.

Die Direktzahlungen wurden in der Schweiz dank der CVP/CSP eingeführt und weiterentwickelt. Dank uns wurde auch der Zahlungsrahmen für die Landwirtschaft in der AP 2011 und in der AP 2014-2017 nicht gesenkt. Engagiert hat sich die C-Fraktion auch für die Beibehaltung der Siloverbotszulage und für die Verkäsungszulage.

Wir brauchen auch in Zukunft eine multifunktionale Landwirtschaft, die produziert, aber auch öffentliche Leistungen (z.B. Landschaftspflege) erbringt, die fair abgegolten werden sollen. Fakt ist aber, dass viele Berglandwirte ihren Betrieb aufgeben. Und die SVP will mit ihrer Masseneinwanderungsinitiative den Bauern auch noch die ausländischen Arbeitskräfte wegnehmen. Da sieht die Zukunft wahrlich nicht mehr rosig aus…!

Geben wir gemeinsam Gegensteuer! Was in Bern ansteht:

  • verträgliche Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ohne Schaden für die Landwirtschaft;
  • Stabile Rahmenbedingungen statt ständige Reformen;
  • Verteidigung der Interessen der Berglandwirtschaft in der AP 2018-2021;
  • Stärkung der Landwirtschaft als Grundversorger;
  • Förderung des Agrotourismus;
  • erleichterte (Um)Nutzung der landwirtschaftlichen Gebäude ausserhalb der Bauzone;
  • administrative Entlastungen.