Energie

Voll Energie für die einheimische Wasserkraft.

2011 hat das Parlament aufgrund meiner Motion entschieden, dass die Schweiz langfristig ohne Atomstrom auskommen soll. Die damit eingeleitete Energiewende schafft Jobs in zukunftsträchtigen Branchen (Gebäudesanierungen, Zubau erneuerbarer Energie usw.) und will primär die Wasserkraft als einheimische und erneuerbare Energie fördern und stärken. Dies ist im Interesse des Wallis als Wasserschlosskanton.

Leider ist die Wasserkraft zurzeit einer starken ausländischen Konkurrenz ausgesetzt. Die übermässige Subventionierung von Strom aus Wind und Sonne und sogar von Kohlestrom, vorab in Deutschland, verursacht eine Überproduktion auf dem europäischen Markt, drückt auf den Strompreis und wirkt sich sehr negativ auf die Wirtschaftlichkeit unserer Wasserkraft aus.

Wir müssen Gegensteuer geben. Es darf nicht sein, dass die Schweiz billigen dreckigen Strom aus dem Ausland importiert und den sauberen Strom aus Wasserkraft nicht mehr gewinnbringend absetzen kann. Die Wasserkraft ist mit konkreten Massnahmen gezielt zu fördern. Ich denke da beispielsweise an:

  • einen vorläufigen Verzicht auf eine weitere Strommarktöffnung;
  • eine wirksame Umgestaltung der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) zum Abbau der bestehenden Marktverzerrungen;
  • Um- und Ausbau des Kraftwerkparks mit genügend Speicher- und Reservekapazitäten;
  • einen raschen Ausbau der Stromübertragungsnetze, damit die Schweiz die Batteriefunktion für Europa wirksam ausüben kann;
  • Beschränkung des Verbandsbeschwerderechts und Straffung der Verfahren bei neuen Wasserkraft-Projekten.